Transnationale Kommunikationsgeschichte des Völkerbundes in der Zwischenkriegszeit (1920-1938). Institutions-, Professions- und Öffentlichkeitssphäre des Völkerbundjournalismus im Mehrländervergleich (2017-2020)

Leitung: Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz

ZeMKI-Lab "Kommunikationsgeschichte und Medienwandel"

Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Das Projekt ermittelt die transnationale Kommunikationsgeschichte des Völkerbundes (VB) in der Zwischenkriegszeit 1920-1938 in den Dimensionen a) Institutionssphäre: VB als institutioneller Kontext der strategischen Organisation von Informationspolitik sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit als grenzüberschreitende Außenkommunikation des Staatenbundes; b) Professionssphäre: Journalismus als Profession und Praxis auf den Versammlungen des VB; c) Öffentlichkeitssphäre: Presseberichterstattung über die VB- Versammlungen als öffentliche Thematisierung und Resonanz des VB. Dies wird erforscht mittels eines Methoden-Mixes aus 1. Dokumenten- und Quellenanalysen (Institutionssphäre), 2. Kollektivbiografien (Institutionssphäre: Informationsbeamte des VB; Professionssphäre: JournalistInnen auf den VB-Versammlungen, komparativ für die Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Schweiz, USA), 3. quantitativen und 4. qualitativen Inhaltsanalysen der Presseberichterstattung über die VB- Versammlungen in Tageszeitungen der genannten Länder (Öffentlichkeitssphäre).